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My Collection/ Discography
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Trommeln, bis der Geist fortfliegt„Ich habe ständig starke Gefühle. Jeden Tag, jeden Moment andere. Und Musik ist für mich das Ticket, sie zu transformieren", sagt der New-Age-Komponist Kitaro. Manche seiner ruhigen Stücke wie auf Silk Road sind zart und laden zum Träumen ein, andere wie auf der aktuellen CD Cirque Ingenieux sind äußerst dramatisch. Beim Konzert, das der Japaner Ende März in der Hamburger Musikhalle gibt, können sich die Besucher von Kitaro in ein Wechselbad der Emotionen führen lassen. Dabei spielt Kitaro solo, seine Synthesizer-Kompositionen und Trommeleinlagen werden von einer Multimediashow unterstützt. Kitaro liebt es, sich beim Trommeln auszutoben. In einer Sylvesternacht trommelte er in Colorado stundenlang zu den Bergen. Danach legte er sich auf den Rücken in den Schnee und blickte in den Himmel. „Drei Stunden lag ich dort, mir war nicht kalt. Irgendwann fanden mich meine Freunde und fragten, ob ich in Ordnung sei," sagt Kitaro und ergänzt: „In dieser Zeit flog ich durch das Universum von Planet zu Planet. Während ich trommelte und mich bewegte, war mein Geist woanders. Er war außerhalb meines Körpers und sprach mit der Natur, mit Gott." Obwohl Kitaro von vielen als „Vater" der New-Age-Musik bezeichnet wird, weist er diesen Titel entschieden von sich: „Das ist wohl eher Vangelis oder Jean-Michel-Jarre." KITARO: Konzert, 22. März, 20 Uhr • Eintritt: 25 bis 55 Mark • Ort: Musikhalle, nahe Bhf. Messehallen • Karten auch bei Wrage • Veranstalter: Jam Jazz And More, Beim Schlump 18, 20144 Hamburg |